Filmografie
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ID: 2014 
Arbeitstitel: Der goldene Schützen
Produktionsjahr: 1962
Klassifizierung: Märchen
Produktionstechnik: Silhouettenanimation
Laufzeit: 00:14:57
Erstaufführung: 08.02.1963
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Regie: Bruno J. Böttge
Drehbuch: Bruno J. Böttge
Szenarium: Manfred-Rolf Sommer
Dramaturgie: Klaus Rümmler
Kamera: Manfred Henke
Animation: Manfred Henke
Psaligrafie: Christine Hoppe
Schnitt: Lies Künzelmann*
Komposition: Hans Hendrik Wehding
Ton: Horst Philipp
Sprecher: Wilfried Weschke
Ferdinand Felsko
Rudolf Donath
Wolfgang Gorks
Annemarie Müller
Helmut Straßburger
Katja Kuhl
Werner Riemann
Anni Kynast
Produktionsleitung: Gisela Hammer
Hersteller: VEB DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Beschreibung: In einem Weberdorf der Oberlausitz verdienen sich die Menschen nur mit Mühe ihr kärgliches Brot. Peter und Anne wollen heiraten, aber der Vater des Mädchens rät ab, da die Not so groß ist. Wenn der goldene Schütze noch im Dorf wäre, ginge es allen besser. Der Vater erzählt, daß dieser Schützen einst einem Weber von einem alten Buschweibl als Dank für ein Stück Brot geschenkt wurde. Er solle aber allen Webern gehören, einem allein brächte er Unglück. Der Zauberschütze webte im Nu ganze Stapel von Leinwand, und der gierige Mann behielt ihn für sich allein. Zur Strafe wurde er als Bewacher des Schützen in den Berg verbannt. Peter ist von der Geschichte sehr beeindruckt und macht sich auf den Weg, den Schützen zu holen. Auch Jockel, ein weiterer Verehrer Annes, will in den Berg eindringen, kehrt aber auf halbem Weg um. Peter schafft es bis zum Ziel, obwohl ihm vom Wächter des Berges viele Hindernisse in den Weg gelegt werden. In der Höhle wird er vor die Wahl gestellt, entweder den Schützen oder Gold und Edelsteine mit nach Hause zu nehmen. Peter entscheidet sich für das Gold und sein Herz wird zu Stein. Daheim angekommen, verachtet er als reicher Mann die Menschen, die ihm einst nahestanden. Da entschließt sich Anne, selbst zum Berg zu gehen, den Schützen zu holen und Peter von dem Zauber zu erlösen. Sie führt einen verzweifelten Kampf gegen den Wächter des Berges. Mit Hilfe Peters und Jockels erringt sie schließlich den goldenen Schützen, und der webt als erstes den Schleier für die Braut.
(Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 407)
Quellen: Übernahme aus dem Datenbestand der DEFA-Stiftung. Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 407
Anmerkungen: DEFA-FilmId: Q6UJ9A002NER
Scherenschnitt: Christine Hoppe