Filmografie
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ID: 2233 
Arbeitstitel: Auch eine Schöpfungsgeschichte
Produktionsjahr: 1956
Klassifizierung: Abstrakter Film
Produktionstechnik: Silhouettenanimation
Laufzeit: 00:19:14
Erstaufführung: 05.04.1957
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Mediaspezifikation: s/w-Film ,  ohne Sprache
Regie: Bruno J. Böttge
Drehbuch: Bruno J. Böttge
Szenenbild: Werner Dethloff
Dramaturgie: Erhard Mai
Kamera: Bruno J. Böttge
Psaligrafie: Gisela Piehler-Ramm
Schnitt: Wera Cleve
Komposition: Conny Odd
Ton: Horst Philipp
Produktionsleitung: Rudolf Urban
Hersteller: VEB DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Beschreibung: Zwei Hände gestalten einen Scherenschnitt. Ein Schneider entsteht aus schwarzem Karton und wird in seine Papierwelt hineingestellt. Er gewinnt Leben und geht mit der Schere, die ihn formte, auf Wanderschaft. In einer kleinen Stadt erfreut er die Kinder, indem er mit seiner Zauberschere lustige Figuren für sie ausschneidet. Auch die Karrikatur der hochnäsigen Frau Bürgermeister entsteht. Diese läßt ihn aus der Stadt ausweisen. Der Schneider formt mit seiner Schere einen großen Vogel, der nachts auf dem Markplatz ein gewaltiges Ei legt. Da es nicht gelingt das Ei zu öffnen, beschließt der Rat der Stadt derjenigen Frau 500 Taler zu zahlen, die das Ei ausbrütet. Die habgierige Frau Bürgermeister übernimmt das Geschäft und brütet unter dem Gelächter der Leute den Schneider aus. Im Triumphzug wird er durch die Straßen getragen, während die Bürgermeisterin die Stadt auf einem Esel verläßt.
(Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 392.)
Quellen: Übernahme aus dem Datenbestand der DEFA-Stiftung. Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 392.
Anmerkungen: Bauten: Werner Dethloff,
Scherenschnitt: Gisela Piehler-Ramm,
in einer Szene (etwa 5:00) hat Böttge 24 einzelne Figuren ausschneiden lassen, damit sich eine Figur um ihre eigene Achse drehen kann (Quelle: Jörg Herrmann).
DEFA-FilmId: Q6UJ9A002NLZ