Filmografie
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ID: 2352 
Produktionsjahr: 1965
Klassifizierung: Abstrakter Film
Produktionstechnik: Figurenanimation
Laufzeit: 00:15:47
Erstaufführung: 11.11.1966
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Regie: Kurt Weiler
Drehbuch: Kurt Weiler
Szenarium: Klaus Richter de Vroe
Erich Günther
Kurt Weiler
Dramaturgie: Katharina Benkert
Technische Leitung: Eberhard Wiedrich
Figurendesign: Achim Freyer
Bauten Design: Achim Freyer
Kamera: Erich Günther
Animation: Margitta Jänsch
Kurt Weiler
Schnitt: Gerti Gruner
Musikbearbeitung: Addy Kurth
Komposition: Reiner Bredemeyer
Ton: Horst Philipp
Sprecher: Axel Triebel
Hans Kopprasch
Gerti Gruner
Gesang: Anneliese Jähne
Produktionsleitung: Ernst Schade
Hersteller: VEB DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Beschreibung: Im Jahr 1572 ging Herzog Heinrich von Libnitz als Sieger aus einem ritterlichen Trinkerwettstreit hervor. Mit dem Inhalt des letzten Fasses hatte er aber seinen gesamten Besitz durch die Gurgel gejagt. Als er nach neuen Quellen ausspähte, mit denen er seinen ungeheuren Durst löschen könnte, fiel sein Auge auf das Königreich Polen. Dort gab es eine reizende Prinzessin und einen riesigen Weinkeller. Heinrich brach auf, um König von Polen zu werden. Leider endete das hoffnungsfroh begonnene polnische Unternehmen nicht auf dem Thron, sondern auf einem Misthaufen. Schuld daran waren einige unglückliche Zufälle und der Umstand, dass bei Herrn Heinrich im entscheidenden Augenblick der Durst größer war als die Weisheit.(Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 427)
Quellen: Übernahme aus dem Datenbestand der DEFA-Stiftung. Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 427. Kurt Weiler: Filmografie Kurt Weiler. Kleinmachnow 2001. S. 19.
Anmerkungen: DEFA-FilmId: Q6UJ9A002PP1
Bauten, Dekoration, Puppengestaltung; Achim Freyer, Puppenspiel: Margitta Jänsch;
laut Weiler Dramaturgie: Klaus Richter de Vroe

"Der erste Versuch einer zeitgemäßen und boshaften Satire. Der Film, der deutlich den Einfluß Brechts widerspiegelt, erzählt von der barocken Superfigur des deutschen Fürsten Heinrich von Libnitz (Liegnitz), der sich als Deutscher für den polnischen Thron prädistiniert sah und mit Schimpf und Schande davongejagt wurde. Gegensätzlicher konnte der Inszenierungsstil zum "Töpfer und Wäscher" mit den bissigen und stark verfremdeten Figuren sowie einem ganz kargen Bühnenrahmen nicht sein. Der Film wurde nach kurzem Einsatz zurückgezogen und nie wieder gezeigt." (Quelle: Kurt Weiler: Filmografie Kurt Weiler. Kleinmachnow 2001. S. 19.)