Filmografie
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ID: 2670 
Produktionsjahr: 1959
Klassifizierung: Abstrakter Film
Produktionstechnik: Silhouettenanimation
Laufzeit: 00:25:20
Erstaufführung: 22.01.1960
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Mediaspezifikation: s/w-Film
Regie: Bruno J. Böttge
Drehbuch: Bruno J. Böttge
Dramaturgie: Erhard Mai
Figurendesign: Klaus Eberhardt
Kamera: Bruno J. Böttge
Puppenführung: Bruno J. Böttge
Schnitt: Wera Cleve
Komposition: Hans Hendrik Wehding
Ton: Horst Philipp
Sprecher: William Gade
Horst Schulze
Rudolf Fleck
Annemarie Müller
Rudolf Schröder
Klaus Piontek
Lieder: Gottfried Jürgas
Produktionsleitung: Gisela Hammer
Hersteller: VEB DEFA-Studio für Trickfilme Dresden
Beschreibung: Es war einmal ein Müller, der meinte, daß seine Tochter Stroh zu Gold spinnen könne. Dem Burggrafen kam das zu Ohren, und er ließ das Mädchen in ein Verlies seines Schlosses sperren, welches voller Strohballen lag. Falls sie es nicht schaffe, das Stroh in Gold zu verwandeln, solle ihr Vater gehängt werden. Die Müllerstochter war verzweifelt, da erschien ihr ein Männlein, bot ihr gegen Lohn seine Hilfe an und füllte das Verlies mit Spindeln voller Gold. Der Graf ließ das Mädchen nicht ziehen, sondern verlangte noch zweimal, daß sie dieses Wunder vollbringe. Wieder half ihr das Männchen doch in der dritten Nacht forderte es als Belohnung das Kind, das sie einmal haben würde. Der Graf nahm das Mädchen zur Frau und nach einem Jahr lag ein Kind in der Wiege. Der Kobold erschien und verlangte den versprochenen Lohn. Die Müllerstochter wollte ihr Liebstes nicht hergeben und kämpfte mit dem Männlein. Schließlich erhielt sie drei Tage Frist. Wenn sie in dieser Zeit den Namen des Kobolds erraten könne, bliebe das Kind bei ihr. Die verzweifelte Mutter bat den Grafen vergeblich um hilfe. Die Dorfbewohner halfen ihr und zogen aus, um nach dem Namen des Kobolds zu suchen. Ein Bursche entdeckte das Männchen, welches um ein Feuer tanzte und seine Freude darüber verkündete, daß niemand seinen Namen "Rumpelstilzchen" wüßte. Schnellstens wurde der Müllerstochter das Geheimnis mitgeteilt. Voller Zorn stampfte das Männlein ein Loch in den Boden und verschwand darin. Mit ihm verschwanden alle Schätze, der Graf stürzte hinterher und das Schloß brach in sich zusammen.
(Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 399)
Quellen: Übernahme aus dem Datenbestand der DEFA-Stiftung. Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 399
Anmerkungen: DEFA-FilmId: Q6UJ9A002NKN
Literarische Vorlage: Gebrüder Grimm: "Rumpelstilzchen", Märchen
Scherenschnitt: Klaus Eberhardt, Liedtexte: Gottfried Jürgas