Filmografie
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ID: 3500 
Produktionsjahr: 1959
Klassifizierung: Abstrakter Film
Produktionstechnik: Realfilm
Laufzeit: 00:16:00
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Regie: Rudolf Jakob
Drehbuch: Rudolf Jakob
Titelgrafik: Hanns Haferkorn
Kamera: Herbert Illgen
Rolf Dörschel
Ton: Herbert Illgen
Rudolf Hänsel
Dietmar Lichtenstein
Darsteller: Johanna Joannou
Dore Lebzien
Joachim Strauß
Hersteller: Amateurfilmstudio Pentacon Dresden
Auftraggeber: Rat der Stadt Dresden
Beschreibung: "Geschichte von Ute und mir" wird erzählt (männlicher subjektiver Kommentar) – ein junges Paar aus Ost und West in Dresden; Finale: die Frau (Ute) aus Düsseldorf zieht zum Mann (Horst) nach Dresden, sie werden ein Paar; Horst ist Maurer und Fernstudent, er fährt ein Jawa-Motorrad; Ute kommt aus Düsseldorf und studiert Malerei; beide lernen sich kennen (wie, wird nicht erzählt); sie besichtigen mit seiner Jawa Dresden: die Neubauten, den Altmarkt, Stadtbummel, beide stehen an der Frauenkirchen-Ruine; eingestreute politische Statements zum Krieg und zum DDR-Aufbau; sie ist zunächst (nur) Zuschauer bei einer Mai-Demonstration (1959), er geht engagiert im Zug der Bauleute mit ("Ute erlebte zum ersten Mal eine richtige Mai-Demonstration"), am Schluss "Parade der Volksarmee und der Kampfgruppen"; auf "seiner" Baustelle: Ute kommt kurz vorbei, sie verabreden sich in Pillnitz, dort malt sie (reines Landschaftsmotiv, wird ihm später nicht recht gefallen); sie hat Brief aus Düsseldorf erhalten, liest kurz, zerknüllt ihn, hebt Kuvert auf (dramatische Musik); beide treffen sich in Pillnitz, Spaziergang, dann im historischen Dresden, in Museen (vor "Sixtinischer Madonna"), abends vergnügen sie sich in "Tanzbar am Altmarkt" und "kommen sich näher"; am nächsten Tag Ausflug nach Striesen, neue Gebäude und "Café Borsberg", kurz streikt seine Jawa; dann Ausflug mit Ute zur Baustelle, die nun erstmals dort malen will (und endlich das richtige Motiv gefunden hat; jetzt gefällt Horst das Gemälde von Ute, denn sie malt den Aufbau), er fotografiert sie mit Pentacon-Kamera (kurze Werbeeinlage), da entdeckt er den Briefumschlag aus Düsseldorf und ist ein wenig "verschnupft", doch sie vertragen sich am Schluss wieder, küssen sich (Kommentarstatement zur Hilfe, die er ihr gegeben hat, den richtigen Weg zu finden); Versprechen zum Abschied: sie will wiederkommen zum 10. Tag der Republik; am 7. Oktober 1959 sind sie wieder zusammen in Dresden und nehmen an Großdemonstration teil (mit O-Tönen); dann besichtigen sie den Rathausturm ("wir verloren nicht den Boden unter den Füßen"), schauen auf die Stadt, die ihre geworden ist; "Heute sind wir für immer zusammen, Ute und ich."
Anmerkungen: "Ein Film im Auftrage vom Rat der Stadt Dresden, hergestellt im Jahre 1959 vom Amateurfilmstudio des VEB Kamera- u. Kinowerke Dresden" (Vorspann),
Darsteller: Dore Lebzien (Ute Hilbig), Joachim Strauß (Horst Renner), Johanna Joannou (Tante Ilse),
Beleuchtung: Harald Gebauer,
Titel: Hanns Haferkorn,
Aufnahmeleitung: Günter Anton
16 mm