Filmografie
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ID: 4166 
Arbeitstitel: Expedition ins Innere einer Pflanze
Produktionsjahr: 1970
Klassifizierung: Abstrakter Film
Produktionstechnik: Figurenanimation
Laufzeit: 00:13:21
Prädikat: Besonders wertvoll
Erstaufführung: 30.01.1970
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Regie: Kurt Weiler
Drehbuch: Kurt Weiler
Erich Günther
Szenarium: Erhard Mai
Dramaturgie: Irmgard Ritterbusch
Dialoge/Texte: Heinz Kahlau
Figurendesign: Achim Freyer
Kamera: Erich Günther
Animation: Heiko Ebert
Schnitt: Lilo Weiße
Dorothea Busch
Musikbearbeitung: Addy Kurth
Komposition: Günther Karpa
Ton: Horst Philipp
Sprecher: Herwart Grosse
Produktionsleitung: Karin Peetz
Hersteller: VEB DEFA-Studio für Kurzfilme
Beschreibung: Mit dem Apfel, von dem trotz Verbots genascht wurde, beginnt die Geschichte der Erkenntnis. Der unangepasste, wissenschaftlich denkende Mensch sorgt kontinuierlich für den Fortschritt, und als die neuen Entdeckungen von Profitgierigen genutzt und die Menschen schließlich bis aufs äußerste ausgebeutet werden, kommt es zur Revolution. Die Menschen schaffen sich ihren eigenen Garten Eden.
(Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 491.)
Quellen: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990. S. 491. Booklet DVD "Kurt Weiler. Die Kunst des Puppenanimationsfilms". Kurt Weiler: Filmografie Kurt Weiler. Kleinmachnow 2001. S. 26.
Anmerkungen: Produktion: DEFA-Studio für Kurzfilme - KAG Industrie- und Werbefilm.

"Die Rolle des Wissenschaftlers in der Gesellschaft. Ein Film mit Achim Freyer, der eine knappe, präzise Ausstattung und hervorragende Figuren schuf. Der Film ist ein Beispiel für die stark verkürzten Erzählweisen, wie sie nur im Animationsfilm möglich sind. Ursprünglich als populärwissenschaftlicher Film geplant, erwies sich die Umsetzung des Vorhabens im Realfilm als nicht realisierbar. In diesem Trickfilm wurde die Rolle des Wissenschaftlers stärker herausgearbeitet. Es wurde die ganze Geschichte auf ein Spiel mit zwei Puppen reduziert, dem neugierigen Wahrheitsfanatiker und dem Opportunisten, und so wurde klar, was im Realfilm kaum sichtbar wird. Der Film lag über ein Jahr auf Eis, bevor er aufgeführt werden durfte." (Quelle: Kurt Weiler: Filmografie Kurt Weiler. Kleinmachnow 2001. S. 26.)

Spezialpreis der Jury Moskau 1969