Filmografie
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ID: 4214 
Produktionsjahr: 1968
Klassifizierung: Werbung
Produktionstechnik: Figurenanimation
Laufzeit: 00:03:00
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Regie: Kurt Weiler
Drehbuch: Erich Günther
Kurt Weiler
Dramaturgie: Wolfgang Wesenberg
Dialoge/Texte: Heinz Schmieder
Figurendesign: Werner Frischmuth
Bauten Design: Werner Frischmuth
Kamera: Erich Günther
Animation: Heiko Ebert
Kurt Weiler
Schnitt: Lilo Weiße
Musikbearbeitung: Horst Philipp
Ton: Hans-Jürgen Mittag
Sprecher: Gerd Ehlers
Beratung: Heinz Schmieder
Produktionsleitung: Karin Peetz
Hersteller: VEB DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme Potsdam-Babelsberg
Auftraggeber: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Beschreibung: Der Unfallteufel versucht zuzuschlagen. Der Spot warnt davor, Kannen mit heißer Flüssigkeit in Reichweite von Kindern abzustellen, Chemikalien in Getränkeflaschen zu füllen oder weggerollten Bällen unachtsam nachzurennen. (T. T.)

"Dieser "Teufel"-Puppentrickfilm verwendet außerdem Fotografie und filmische Szenen zur Vermittlung der Botschaft, dass zur Vermeidung häuslicher Unfälle von Kindern besondere Achtsamkeit erforderlich ist. In einer Rumpelstil-Rhetorik des versteckt lauernden Feindes ("Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Unfallteufel heiß'") folgen die Episoden Wasserkessel (Mutter ist nach Aufstellen des Wasserkessels abgelenkt, Kind zieht Tischdecke und Kessel vom Tisch), Teich (Unfallteufel lockt das Kind mit einem Papierschiffchen auf die durchlöcherte Abdecke eines Wassersammlers), Möbelpolitur (der Milchflasche zum Verwechseln ähnlich) und Verkehrsunfall als Fußgänger (modeinteressierte Mutter lässt Kind aus den Augen, das dem Ball nachläuft und herannahendes Rad nicht sieht). Die real-filmischen Szenen werden vor der Katastrophe angehalten und ein Brett wird darüber genagelt. Eine männliche Stimme spricht: "Unfälle sind die häufigste Todesursache im Kindesalter. Mehr als 1000 fallen ihnen jährlich zum Opfer. Auch dein Kind könnte es sein."" (Quelle: Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden.)

"In den 1960er ließ das Deutsche Hygiene-Museum diese farbige Puppentrickserie mit dem (Bazillen-, Nikotin- etc.)"Teufel" produzieren, die verschiedene Risikofaktoren im Verhalten benannte und entsprechende Verhaltensänderungen anmahnte. Einige dieser Filme zeichnen sich durch originelle Kombinationen verschiedener Visualisierungstechniken aus." (Quelle: Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden.)
Quellen: Booklet DVD "Kurt Weiler. Die Kunst des Puppenanimationsfilms". Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Filmsichtungsprotokoll (Sichtung im Hygiene-Museum durch André Eckardt, 15.12.2011). Kurt Weiler: Filmografie Kurt Weiler. Kleinmachnow 2001. S. 23.
Anmerkungen: Halbprofilfiguren mit Draht-Gliedmaßen