Filmografie
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ID: 4370 
Produktionsjahr: 1963
Klassifizierung: Lehr-/Instruktionsfilm
Produktionstechnik: Figurenanimation
Laufzeit: 00:01:30
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Regie: Kurt Weiler
Drehbuch: Kurt Weiler
Dramaturgie: Erwin Frommelt
Kamera: Hans-Joachim Konang
Schnitt: Charlotte Rütz
Produktionsleitung: Hans Wunder
Hersteller: VEB DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme Potsdam-Babelsberg
Auftraggeber: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Beschreibung: Telefonzelle, Teufel infiziert Hörer, Mensch infiziert sich und trägt Infektion weiter u. a. im Arbeitskollektiv, Skatfreunde. (A. E.)

"Der Puppentrickfilm zum Thema Bazillen gehört zur Reihe der "Teufel"-Präventionsfilme. Mit dem Rumpelstil-Geste "Ach wie gut dass niemand weiss dass ich Bazillenteufel heiß'" macht der Bazillenteufel seine versteckt ausgeführten Verunreinigungen an den alltäglich berührten Stellen von Wohnung und Arbeitsplatz deutlich: Den Handlauf der Treppe, den Telefonhörer in der Zelle besprüht der Bazillenteufel und freut sich darüber, dass "ein Männlein namens ich und du" gern an besagten Stellen "herumfingert". Auch das Weglassen des Händewaschens vor dem Essen, das Anniesen der Kollegen in der Kantine, die enge Zusammenarbeit an der Werkbank und entsprechende Ansteckung rufen das Rotkreuzauto auf den Plan, mit dem die Erkrankten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Was den Bazillenteufel ängstlich werden lässt, sind "Sauberkeit", "Persönliche Hygiene", "Gegenseitige Rücksichtnahme" - diese Begriffe treten aus der Bildmitte und werden vom Kommentator scharf wie ein Drohung an den Bazillenteufel gesprochen." (Quelle: Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden.)

"In den 1960er ließ das Deutsche Hygiene-Museum diese farbige Puppentrickserie mit dem (Bazillen-, Nikotin- etc.)"Teufel" produzieren, die verschiedene Risikofaktoren im Verhalten benannte und entsprechende Verhaltensänderungen anmahnte. Einige dieser Filme zeichnen sich durch originelle Kombinationen verschiedener Visualisierungstechniken aus." (Quelle: Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden)
Quellen: Filmsichtungsprotokoll (Sichtung im Hygiene-Museum durch André Eckardt, 15.12.2011). Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden.