Filmografie
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ID: 4374 
Produktionsjahr: 1965
Klassifizierung: Lehr-/Instruktionsfilm
Produktionstechnik: Figurenanimation
Laufzeit: 00:01:30
Prädikat: Wertvoll
Bildformat: 1:1,35 [4:3]
Regie: Erich Günther
Kurt Weiler
Drehbuch: Kurt Weiler
Erich Günther
Szenarium: Kurt Weiler
Dramaturgie: Wolfgang Wesenberg
Bauten Design: Harald Serowski
Kamera: Erich Günther
Spezialeffekte: Achim Freyer
Schnitt: Lilo Weiße
Produktionsleitung: Ingeborg Bissert
Hersteller: VEB DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme Potsdam-Babelsberg
Auftraggeber: Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Beschreibung: "Der Figurentrickfilm aus der Teufel-Reihe thematisiert die Übertragung von Infektionserkrankungen durch mangelnde Hygiene und Nahrung.
Er wendet sich vorrangig an Frauen mit der Botschaft, besonders darauf zu achten, dass nicht durch mangelndes Händewaschen Ruhr und andere ansteckende Darmerkrankungen von der Toilette auf Lebensmittel übertragen werden. Mit der bekannten Rumpelstil-Rhetorik ("Ach wie gut dass niemand weiss, dass ich Bakterienteufel heiß) geht das Teufelchen in eine öffentliche Badeanstalt mit Waschraum und Toilette. "Das ist mein Reich, hier bin ich König - Ruhr und Typhus marsch". Kleine grüne Männchen in der Toilette. Eine junge Frau geht in die Toilette, während der Bakterienteufel den Spiegel putzt, sie kommt heraus und zieht sich - ohne Hände zu waschen - die Lippen nach, geht dann in einen Lebensmittelladen. Bakterienteufel freut sich über das Sparen von Wasser und Seife, das seine Leute unter die Leute bringt. Der Händedruck zweier Frauen ist fotografisch als Bakterienübertragungsweg festgehalten. An einem Frischwarenstand kauft ein Junge Nudeln und bezahlt, wobei die Bakterien auf dem Wechselgeld bleiben, der Junge geht nach Hause und will nach belegtem Brot greifen -ein grafisch verstärkter Deus ex machina ermahnt dazu, immer erst die Hände zu waschen. Die Ruhr und andere ansteckende Darmerkrankungen isst und trinkt man. Puppentrick wird hier auf originelle Weise mit dokumentarischen Darstellungsverfahren wie Fotografie verknüpft, um den Bezug zum Alltagshandeln zu unterstreichen." (Quelle: Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden)

"In den 1960er ließ das Deutsche Hygiene-Museum diese farbige Puppentrickserie mit dem (Bazillen-, Nikotin- etc.)"Teufel" produzieren, die verschiedene Risikofaktoren im Verhalten benannte und entsprechende Verhaltensänderungen anmahnte. Einige dieser Filme zeichnen sich durch originelle Kombinationen verschiedener Visualisierungstechniken aus." (Quelle: Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden)
Quellen: Sammlung online des Deutschen Hygiene-Museums Dresden. Filmsichtungsprotokoll (Sichtung im Hygiene-Museum durch André Eckardt, 15.12.2011).
Anmerkungen: Filmtrick: Achim Freyer.