Personenverwaltung
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ID: 1122 
geb.:  12.04.1909
gest.:  08.08.1989
Biografie: Geboren 1909 in Wanne-Eickel, gestorben 1989 in Mölln.
Der Komponist und Dirigent Heinrich Wilhelm Wiemann war von Kriegsende bis kurz nach dem Mauerbau Leiter des DEFA-Filmorchesters. Für das DEFA-Studio für Trickfilme verfasste er von Anbeginn an Filmmusiken, insbesondere für Johannes Hempel, für den er zuvor schon regelmäßig als Komponist gewirkt hatte. Gemeinsam arbeiteten sie am ersten abendfüllenden Film des Studios ("Die seltsame Historia von den Schiltbürgern", 1961). obwohl Teile des Films zu seiner Komposition bereits animiert warne, mussten sie wegen der generellen Trennung der DEFA von West-Mitarbeitern ihre Zusammenarbeit abbrechen. Im Westen war Wiemann dann für Funk und Fernsehen tätig.
(Quelle: DIAF-Dauerausstellung, Themenbereich Ton)

"Nach dem Abitur absolvierte der Sohn eines Stahlwerkdirektors eine Ausbildung zum Elektriker, seit seinem fünften Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht. Nach abgeschlossener Lehre spielte H. W. W. in Kinos zu Stummfilmen und als Pianist in verschiedenen Tanz- und Unterhaltungskapellen. Nebenbei hatte er sich autodidaktisch mit Konponieren und Dirigieren befasst. Er wurde nach Kriegsende Leiter des DEFA-Filmorchesters und blieb es als Westberliner bis kurz nach dem Mauerbau. Nach seiner Weigerung, im Osten zu bleiben, musste er es verlassen. H. W. W. schuf für einige namhafte DEFA-Spielfilmregisseure und deren Werke die Filmmusiken (so für Kurt Maetzigs "Die Buntkarierten") und arbeitete auch für das Dresdner DEFA-Studio für Trickfilme, wo er für eine Reihe von kleineren Animationsfilmen die Kompositionen verfasste. Für den ersten Langmetrage-Film des Studios "Die seltsame Historia von den Schiltbürgern", den Johannes Hempel 1961 fertigstellte, wurde H. W. W. ursprünglich ebenfalls für die Musik verpflichtet, er musste aber diese Arbeit – nachdem bereits Teile des Filme unter seiner Komposition animiert und abgedreht waren – wegen der generellen Trennung der DEFA von West-Mitarbeitern in jener Zeit abbrechen. Im Westen war er fortan für Funk und Fernsehen tätig. Für das von Werner Pfäffinger verantwortete erste Sdandmännchen des NDR schrieb er 1962 die Melodie des Liedes, dessen Texturheber ("Sandmann, lieber Sandmann, wir bedanken uns sehr. Und wir freu'n uns schon auf morgen, dann erzählst du uns mehr.") unbekannt ist (vermutlich hatte es Pfäffinger selbst gereimt). H. W. W. komponiert zudem die Musiken für die "Gutenacht-Geschichten"-Serien "Rummelplatz" und "Tiere im Urwald".
(Quelle: Volker Petzold: Das große Ost-West-Sandmännchenlexikon. Berlin 2009. S. 202/203.)
(Quelle: Volker Petzold: Das große Ost-West-Sandmännchenlexikon. Berlin 2009. S. 202.)
Kann ein Huhn so was tun?: Komposition
Schnaken und Schnurren: Komposition
Schnaken und Schnurren: Komposition
Spuk im Atelier: Komposition
Till Eulenspiegel als Türmer: Komposition
Vom Hasen, der nicht lernen wollte: Komposition
Vom Löwen und den Mäusen: Komposition
Der Wolf und die sieben Geißlein: Komposition
Till Eulenspiegel und der Bäcker von Braunschweig: Komposition
Hemmschuh: Komposition
Frai Holle: Komposition
Streichholzballade: Komposition
Die Geschichte vom Sparschweinchen: Komposition