Personenverwaltung
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ID: 1702 
geb.:  15.09.1921
gest.:  18.10.2004  in Dresden  (Deutschland, Sachsen)
Biografie: geboren in Gleiwitz,
seit 1932 in Dresden,
seit 14. Lebensjahr Unterricht an der privaten Dresdner Kunstakademie Simonson-Castelli,
vierjährige Lehre als Gebrauchsgrafiker,
1940–47 Militärdienst und Gefangenschaft (u. a. in Neapel),
seit 1947 Tätigkeit als Maler und Grafiker,
Arbeit als Grafiker im Hygiene-Museum,
Studium im Abendkurs an der Hochschule für Bildende Künste Dresden,
Chefzeichner im DEFA-Trickfilmstudio Dresden,
Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR (seit 1956, mit einer Bürgschaft von Wilhelm Lachnit),
Ausstellungen: 1949 "Hans Grundig, Max Langer, Walter Rehn" in Dresden u. v. a.,
Werke: "Mutter und Kind" (1962, Öl), Wandfries „Unser sozialistisches Leben“ im Kulturpalast (1969, gemeinsam mit Heinz Drache), "Thomas" (1974), "Manege" (1977, Öl),
einige Gemälde in der Städt. Galerie Dresden, Rest bei der Familie,
13.09.2002–24.11.2002 DIAF-Ausstellung „Walter Rehn – Maler und Grafiker“ in Ehrung seines 81. Geburtstages.
(Quellen: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Berlin 2010. Johannes Schmidt: Walter Rehn – ein Dresdner Maler. In: Dresdner Neueste Nachrichten 13.5.2014, S. 9.)
"Bis in die 1980er Jahre sah man seine Optimismus und Frohsinn ausstrahlenden Werke auf den offiziellen Landes- und Bezirkskunstausstellungen. Rehn war populär. Seine Bilder lagen auf der Welle der Zeit, ohne ihr politisch willfährig zu sein. Man kann sich gut vorstellen, dass gerade farbenfrohe Szenen von der Dresdner Vogelwiese und aus dem Zirkusmilieu, wie sie in der aktuellen Ausstellung in der Galerie Hieronymus zu sehen sind, nach den düsteren Jahren des Krieges und der Trümmer ein Ausdruck erleichterter Lebensfreude waren. [...] Vielen Dresdnern ist Walter Rehns bekanntestes Werk vertrauter als der Name seines Schöpfers – das 45 Meter lange Wandbild, das er 1969 gemeinsam mit seinem Kollegen Heinz Drache für das Foyer im Kulturpalast schuf. Dieser prämierte Erfolg war dem Künstler aber auch eine Lehre, sich künftig nicht mehr von offiziellen Auftraggebern in die Malerei hereinreden zu lassen. Zu seiner poetischen und völlig unpolitischen Bildwelt kamen nun Reflexionen seiner Arbeit mit dem Puppentrickfilm und immer wieder Tänzer, Zigeunermusiker, Zirkusartisten. Im Dresdner Umfeld besetzte Rehn mit seinen Kompositionen aus der reinen Phantasie eine nicht erst zu sozialistischen Zeiten rare Position. Sein erster Lehrer Woldemar Winkler war in den späten 1920er Jahren der einzige gewesen, der hier mit seiner Kunst auf den Surrealismus reagierte. [...] Die Welt der Manege reizte ihn als Herausforderung, Bewegungen zu malen. Reizvoll war ihm aber auch die Balance zwischen Lebensfreude und leiser Melancholie, wie er sie bei seinen bevorzugten Vorbildern fand – Picassos Artistenporträts aus dessen Blauer Periode und Modiglianis elegante, stilisierte Frauenbilder. Walter Rehn bettete seine versonnenen Harlekine, melancholischen Pierrots und schönen Artistinnen in farbenprächtige, von flammendem Rot bestimmte, aus nächtlichem Blau hervortretende Umgebungen ein."
(Quelle: Johannes Schmidt: Walter Rehn – ein Dresdner Maler. In: Dresdner Neueste Nachrichten 13.5.2014, S. 9.)
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