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Hans Schulhof-Hofer (Hans Hofer, Hanuš Schulhof)
ID: 3209 
geb.:  12.04.1907  in Prag  (Tschechien, )
gest.:  26.04.1973
Biografie: Schauspieler und Kabarettist,
gestorben in Rostock.
Hanuš Schulhof trat in seiner Jugend an Kleinkunstbühnen in Wien und der Tschechoslowakei auf. Nach dem Anschluss Österreichs im März 1938 verließ er Österreich und kehrte mit seiner Frau, der Soubrette und Kabarettistin Lisl Steinitz, nach Prag zurück.
Ende Juli 1942 Deportation des Ehepaars Hofer ins Ghetto Theresienstadt, wo Hofer eine eigene Lagerbühne gründete, das Hofer-Kabarett. Zudem inszenierte er Kabarettaufführungen und Revuen sowie klassische Stücke wie Franz Molnars "Spiel im Schloß", Arthur Schnitzlers "Souper zum Abschied" und die Strauß-Operette "Die Fledermaus".
Herbst 1942 Mitarbeit an Irena Dodalovás Lagerfilm "Theresienstadt 1942".
Ende September 1944 Deportation ins KZ Auschwitz, zwei Wochen später Verlegung ins KZ Dachau, während
Lisl Steinitz noch einige Tage in Theresienstadt blieb.
April 1945 Befreiung des Dachauer Außenlagers Kaufering,
Rückkehr nach Prag,
1960 Umzug nach Rostock,
Arbeit am Volkstheater.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hofer_(Schauspieler), abgerufen 15.12.2017)
Containertransport: Darsteller